Themenfeld 6: Kooperation, Kommunikation

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Wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit des Klimaschutzmanagements in diesem Handlungsfeld ist die Unterstützung und proaktive Verbreitung bereits bestehender Angebote. Kooperationspartner sind hierbei sowohl Fachabteilungen der Kommunen als auch externe Anbieter.

So soll der Klimaschutzmanager in Kooperation mit den Presseabteilungen der Kommunen in Sachen Klimaschutz für eine strukturierte und kontinuierliche Berichterstattung sorgen und einen jährlichen Klimaschutzbericht auflegen.

Umgekehrt soll er den Presseabteilungen mit seinen inhaltlichen Kenntnissen sachkundig zur Seite stehen (Maßnahme 6_2). Um die Sanierungsquote zu erhöhen, soll ein kontinuierliches und zielgerichtetes Beratungsangebot in den RegioENERGIE Kommunen eingerichtet werden. Bei dieser Maßnahme fungiert das Klimaschutzmanagement als Bindeglied zwischen der Energieagentur Mitelbaden und dem lokalen Veranstaltungsangebot.

Es werden adäquate Jahresprogramme vereinbart und durchgeführt. Primäre Aufgaben des Klimaschutzmanagers sind die Entwicklung des Jahresprogramms, die Begleitung der Veranstaltungen, die Auswertung und die Optimierung (Maßnahme 6_3).

Ähnlich ist auch das Aufgabenspektrum im Bereich der Energieeffizienznetzwerke im gewerblichen Bereich zu sehen. Das Klimaschutzmanagement unterstützt dabei die Arbeit der lokalen KEFF-Stelle als kommunales Bindeglied (Maßnahme 6_5).

Etwas komplexer ist die Situation bei der Förderung des Konsums regionaler Produkte hier sind in einem ersten Schritt die bestehenden Strukturen zu erfassen und es muss gegebenenfalls noch eine entsprechende Interessensgruppe eingerichtet werden, welche die weitere Umsetzung der Maßnahme übernimmt (Maßnahme 6_1). Wesentlicher Grundpfeiler der angestrebten Emissionsminderungen bei den privaten Haushalten sind eine intensive Beratung und eine Bewerbung entsprechender Handlungsoptionen.

Darüber hinaus soll die Einrichtung eines sogenannten „Kompetenzclusters“ oft vorhandene Bedenken gegenüber einer fachgerechten Ausführung von Sanierungsmaßnahmen entgegenwirken (Maßnahme 6_4). In dem Kompetenzcluster sollen (lokale) Firmen unterschiedlicher Gewerke nach einem gemeinsamen Qualitätskodex zusammenarbeiten. Wichtige Ansprechpartner können dabei auch die regionale Handwerkskammer und die IHK sein. Einzuladen sind Planer und Berater sowie ausführende Firmen. Ziel ist es, über gemeinschaftliche Leitfäden und einen entsprechenden Qualitätsstandard einen reibungsfreien und im Ergebnis optimalen Ablauf von Sanierungs- und Bauvorhaben zu erreichen. Durch entsprechende Referenzen entsteht so eine Vertrauensbasis, die auf der Nachfrageseite Hemmschwellen abbaut und auf der anderen Seite durch eine Vergabe an lokale Firmen für eine höhere regionale Wertschöpfung sorgt.

Das Klimaschutzmanagement muss bei dieser Maßnahme den Anfangsprozess initiieren und begleiten, bis die formale Gründung abgeschlossen ist. Anschließend begleitet es turnusmäßige Werbeaktionen und führt eine Erfolgskontrolle durch.

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