Malsch

Malsch_Blick bis Industriegebiet

Malsch

Die Gemeinde Malsch ist als Siedlungsraum schon über zweitausend Jahre alt. Der Grund hierfür liegt in einer Energiequelle, die kulturgeschichtlich für Ansiedlungen evident wichtig war und ist – dem Wasser. Der Rhein und seine Zuflüsse bildeten die Grundlage des Lebens in unserem Raum und sind auch heute noch von großer Bedeutung.

Aufgrund der reizvollen Lage am Rande der Rheinebene liegend, verbunden mit einer guten Verkehrsanbindung Richtung Rastatt und Karlsruhe, ist Malsch sowohl ein begehrter Wohnort als auch ein optimaler Produktions- und Dienstleistungsstandort in der Wirtschaftsregion Karlsruhe. Mit circa 14.500 Einwohnern hat Malsch für einen Ort mit ländlichem Charakter eine recht große Einwohnerzahl. Das ist sicherlich auch einer guten Kleinkinder- und Kinderbetreuung sowie den guten Grundschulen und der Gemeinschaftsschule zuzuschreiben. Diese Rahmenbedingungen geben Malsch, neben der herrlichen Landschaft, einen besonderen Charme zum guten Leben und Wohlfühlen.

In dem Energie- und Klimaschutzprojekt RegioENERGIE haben wir uns landkreisübergreifend mit den zehn Kommunen zu einem starken Verbund zusammengeschlossen, um uns aktiv gemeinsam für nachhaltige, innovative und infrastrukturelle Veränderungen zu engagieren. Ein kommunales Energiemanagement mit Energieberichten gibt es in Malsch seit 25 Jahren. Dabei wurde auch vor fast zwei Jahrzehnten eine Hackschnitzelheizung gebaut, die drei öffentliche Gebäude seither mit Wärme versorgt. Die Wasserkraft wird heute zur regenerativen Energieerzeugung fast gar nur noch symbolisch mit der Stadtmühle genutzt und betrieben. Andere regenerative Energiequellen werden ihren Beitrag zu leisten haben.

Über die mögliche Nutzung der Windenergie wurde in den letzten Jahren in Malsch viel gestritten. Solaranlagen haben auf vielen privaten und öffentlichen Flächen eine hohe Akzeptanz und sind daher entsprechend weit ausgebaut. Aktuell ist auf einer Deponiefläche die Errichtung einer großen Freiflächensolaranlage geplant, die Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen wird. Des Weiteren soll mit einem innovativen Konzept die Erneuerung der Hackschnitzelheizung und einer Nutzung von kalter Nahwärme ein Wärmenetz in den nächsten zwei Jahren errichtet werden. Diese Konzeption fußt auf dem Klimaschutzkonzept des Landkreises Karlsruhe und einem Quartierskonzept nach KfW 432. Mit einem Förderantrag im Bereich des Kommunalen Klimaschutzes soll das innovative Konzept umgesetzt werden. Auch die restliche Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED ist in zeitnaher Beantragung von Fördergeldern und der daran anschließenden Umsetzung.

Außerdem sind Smart Meter Ausrollung durch die EnBW sowie das Erarbeiten und Sammeln von Daten- und Energieflüssen im Rahmen des Energieeffizienznetzwerkes und des Klimaschutzkonzeptes durch RegioENERGIE wichtige Bausteine, um Malsch im Rahmen der Energiewende und des Kommunalen Klimaschutzes zukunftsfähig aufzustellen. Mit RegioENERGIE fällt uns dies in allen zehn Kommunen um vieles leichter, daher ein herzliches Glück auf zu dieser Zusammenarbeit.

 

Bürgermeister Elmar Himmel

Bürgermeister Elmar Himmel

 

„Malsch…ein Ort zum Wohlfühlen. Damit dies so bleibt und noch ausgebaut werden kann, gilt es, die Herausforderungen unserer Zeit aktiv anzunehmen und einer guten Lösung zuzuführen. Dazu bedarf es aller Bürgerinnen und Bürger, um einen Ausgleich der unterschiedlichen Interessenlagen herbeiführen zu können.“

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zur Kommune Malsch finden Sie unter www.malsch.de