Durmersheim

Durmersheim

Durmersheim

Als größte Gemeinde der Hardt liegt Durmersheim knapp zwölf Kilometer südlich von Karlsruhe und zehn Kilometer nördlich von Rastatt. Geografisch in der oberrheinischen Tiefebene, östlich des Rheins und westlich des Schwarzwaldes gelegen, umfasst die Gemeindefläche 26,15 km². Gemeinsam mit dem Ortsteil Würmersheim hat Durmersheim ca. 12.200 Einwohner.

Durmersheim liegt äußerst verkehrsgünstig. Neben einem Stadtbahnanschluss mit Anbindung nach Karlsruhe oder in den nahen Schwarzwald ist auch für Gewerbetreibende die Verkehrsanbindung der vorhandenen Gewerbegebiete durch die B36 neu und die B3 optimal erschlossen. Sowohl nach Norden als auch nach Süden sind Autobahnanschlüsse ohne Ortsdurchfahrten erreichbar.

Bekannt ist Durmersheim auch als „Mekka“ für Freunde von Erdbeeren und Spargel. In mehreren Betrieben kann selbst gepflückt werden. Besondere Sehenswürdigkeit ist die historische Wallfahrtskirche Maria Bickesheim. Das Hardtmuseum vermittelt Wissenswertes über die Lebensräume des Oberrheins.

Durmersheim ist Heimat, ein Ort an dem man sich wohlfühlt und an dem Menschen und Tradition eine große Rolle spielen.

Junge Familien finden in Durmersheim ein breit gefächertes Angebot für Bildung und Betreuung vor. Neben sehr guten Kinderbetreuungsmöglichkeiten mit niedrigen Kindergartengebühren sind in Durmersheim alle Schularten vor Ort. Ebenso ist eine Betreuung durch das Familienbüro der Gemeinde gegeben. Vielfältige Freizeitangebote, nicht nur durch die über 80 kulturellen Vereine und Sportvereine, das Jugendhaus, sondern auch zahlreiche Freizeit- sowie Naherholungsangebote runden das Angebot für junge Familien ab. Die einzigartige Landschaft zu beiden Seiten des Rheins kann per Rad auf dem bestens ausgeschildertes Radwegenetz erkundet werden. Zahlreiche Wanderwege führen durch die schöne Natur rund um Durmersheim im Hardt- und Rottlichwald. Das beliebte Terrassenfreibad bietet im Sommer ein spritziges Vergnügen und willkommene Abkühlung. Auch das Angebot für Senioren ist vielfältig: Das Seniorenbüro bietet Aktivitäten und Ausflüge an und steht auch mit Rat und Tat zur Seite. Die Seniorenarbeit wird vom Ehrenamt getragen. In der Radler- oder Wandergruppe, der Spielegruppe, der Skatrunde oder beim Seniorenfreizeittreff kann mitgemacht werden, auch „Senioren im Netz 60+“ ist ein sehr beliebter Treffpunkt. Durmersheim ist auch für die Zukunft gut aufgestellt, da alle Infrastruktureinrichtungen vorhanden sind.

Mit der Errichtung weiterer Neubaugebiete seit dem Jahr 1993 sind bis heute die Baugebiete Tiefgestade I bis III entstanden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern konnten sich so ein Eigenheim schaffen. Zwei weitere Neubaugebiete sollen in Zukunft ausgewiesen werden. Ein Gewerbegebiet wird zur Zeit in Würmersheim entwickelt, in Durmersheim ist ebenfalls ein großes Gewerbegebiet in Vorbereitung.

 

Sich dem Projekt RegioENERGIE anzuschließen – dafür gab es mehrere Gründe.

Durmersheim besitzt eine große Anzahl an gemeindeeigenen Gebäuden. Der damit verbundene Energiebedarf ist außerordentlich. Jedoch ist man sich in Gemeindeverwaltung und Gemeinderat einig darüber, dass es ein enormes Potenzial an Möglichkeiten der Energieeinsparung gibt. Dieses nachzuhalten bzw. zu optimieren, ist Ziel der Gemeinde Durmersheim. Weiterhin ist es der Gemeinde ein Anliegen, ihre Bürgerinnen und Bürger sowie auch das örtlich ansässige Gewerbe zu bewegen, Einsparungen in verschiedenen Energiebereichen zu überdenken und durchzuführen.

Die Gemeinde kann bei der Energiegewinnung seit längerem auf die in Betrieb befindlichen Kraftwärmekopplungsanlagen (KWK) und Photovoltaikanlagen (PV) zurückgreifen. Diese unterstützen die gemeindeeigenen Liegenschaften beim Erwirtschaften von Strom sowie der Produktion von Wärme. So werden das Schulzentrum, das Gemeindezentrum im Ortsteil Würmersheim mit angebautem Kindergarten mit KWK-Anlagen betrieben und die Friedrichschule und der Bauhof mit Wärme versorgt. Parallel wird die elektrische Energie direkt vor Ort verbraucht bzw. bei vorhandener Überproduktion ins Stromnetz eingespeist.

Ebenso sind auf den gemeindeeigenen Gebäuden PV-Anlagen installiert, die von privaten Anlagenbetreibern betrieben werden. Um einen Beitrag zur Energieproduktion aus Sonnenenergie zu leisten, betreibt die Gemeinde seit ca. zwei Jahren eine PV-Anlage auf der Dachfläche des Hortes an der Friedrichschule mit 24,9 kWp.

Damit möglichst CO2-neutral die gemeindeeigenen Gebäude beheizt werden können, wurde eine Pellets-Heizung im Rathaus installiert, die gleichzeitig das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr mit Wärmeenergie versorgt. Heizungen, die mit Heizöl betrieben werden, sind nur noch als Unterstützungsanlagen für Gas-Heizungen in Betrieb.

Somit ist die Grundlage für weitere Einsparmaßnahmen geschaffen und kann durch weitere Optimierungen an den Gebäuden erhöht werden. Hierbei sind nicht nur Möglichkeiten auf kommunaler Seite vorgesehen, sondern in vermehrtem Maße auch an privaten Gebäuden, sowie an den Liegenschaften des Gewerbes.

Durch die Ergebnisse des Energieeffieziens-Netzwerkes und durch das im Projekt einbezogene Klimaschutzkonzept wird der Energiebedarf überregional minimiert, um das Ziel der Energieeinsparung allgemein, sowie die damit verbundene Lebensqualität in Durmersheim und in unserem Landkreis zu erhöhen.

Bürgermeister Andreas Augustin

Bürgermeister Andreas Augustin

„Car Sharing, Bürgertaxi, solare Ladestationen für E-Mobilität, energetische Sanierungen mit vernetzten Steuerungen der Heizungsanlagen – Lösungen, die jetzt schon möglich sind.“  Andreas Augustin, Bürgermeister Durmersheim

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu Durmersheim finden Sie auf der offiziellen Webseite unter www.durmersheim.de